erneuerbare Energie

Elektroauto Versicherung

Versicherung bei Elektroautos –
Rundumschutz für alle Schadensfälle

Die Versicherung bei Elektroautos muss mehr können als beim Verbrenner. Auf was Sie alles achten sollten, und wann die Kasko Sinn macht, das lesen Sie hier!

Ein Vorteil eines Elektroautos ist, dass man damit nicht mehr zwingend zur Tankstelle muss. Vorausgesetzt man hat die Möglichkeit, eine Ladestation zu Hause zu installieren.

Dann stellen Sie Ihr Auto einfach abends ab, schließen es an den Strom an und fahren morgens mit frisch geladenen Batterien wieder los. Besonders komfortabel gelingt Ihnen das mit einer Wallbox. Wenn Sie sich dazu noch den passenden Stromtarif sichern, wird das Ganze so richtig günstig.

Doch das Angebot ist groß und verwirrend. Wir erklären, worauf Sie bei der Anschaffung einer Wand-Wallbox achten sollten.

Welche Versicherungen sind vorgeschrieben und welche sind sinnvoll?

Die Zulassungszahlen von E-Autos und Hybrid-Autos stieg von 2019 auf 2020 um 208 Prozent und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Aber durch die Hochvolttechnologie auf unseren Straßen kommen auch neue Schadensrisiken auf den Autofahrer zu. Aus diesem Grund sollten sich E-Autofahrer gründlich über die Leistungen ihrer Kfz-Versicherung informieren und Ihren Tarif gegebenenfalls ergänzen.

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Was muss bei der Kfz-Versicherung eines E-Autos beachtet werden?

Ohne Versicherung kein Fahrspaß. Selbstverständlich müssen E-Autos, genauso wie Verbrenner versichert werden. § 6 PflVG schreibt zumindest eine Haftpflichtversicherung vor, damit Sie ihr E-Mobil im öffentlichen Straßenverkehr bewegen dürfen.

Die Haftpflichtversicherung greift, wenn es zu Unfällen mit Sachschaden, Verletzungen oder Todesfällen, sowie deren Folgen kommt. Schäden, die Sie an einem anderen Kraftfahrzeug verursachen, sowie Schäden an Personen oder Gebäuden werden bezahlt. Die Haftpflicht tritt auch dafür ein, Schadensforderungen Dritter abzuwehren und die Anspruchsberechtigung von Unfallgegnern zu prüfen.

Die Teil- oder Vollkaskoversicherung, die oftmals bei einem Neuwagen abgeschlossen wird, ist nicht verpflichtend. Sie ergänzt die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung und bezahlt auch den Schaden am eigenen Fahrzeug, wenn man einen Unfall verursacht. Ebenfalls können hier Schäden durch Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel der gefürchtete Hagelschaden, mit eingeschlossen sein.

 

VERSICHERUNG BEI ELEKTROAUTOS

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Was ist der Unterschied zwischen einer Teil- und einer Vollkaskoversicherung beim E-Mobil?

Genauso wie bei einem mit Benzin oder Diesel betriebenem Auto unterscheiden sich Teil- und Vollkaskoversicherungen in der Übernahme der Schäden. Eine Vollkaskoversicherung deckt alle Schäden, die an Ihrem Kfz entstehen, ab. Dazu gehören auch selbst verschuldete Schäden. Eine Teilkaskoversicherung übernimmt meist nur nicht selbst verschuldete Schäden sowie Schäden durch Diebstahl oder Wildunfall. Bei der Kaskoversicherung sollten besonders Elektroauto-Besitzer genau auf die Leistungen achten, die sich aus den möglichen Schäden ergeben.

Sie können immer wieder neu entscheiden, ob Sie eine Voll- oder Teilkasko zusätzlich zu Ihrer Haftpflichtversicherung abschließen wollen. Was vielleicht in den ersten Jahren noch Sinn ergibt, wird mit zunehmendem Alter des Fahrzeugs zum unnötigen Kostenfaktor.

Welche Schadensrisiken haben E-Autos?

Neben den üblichen Unfallrisiken müssen Versicherungen für Elektroautos auch besondere Schadensfälle zum Beispiel Bedienungsfehler beim Laden oder auch eine erhöhte Brandgefahr mit aufwendigem Löschverfahren des Fahrzeuges aufgrund der Hochvolttechnologie abdecken. Falsches Abschleppen oder Starthilfe können ein E-Mobil ebenfalls beschädigen. Was vielen Autofahrern auch nicht bewusst ist, ist die drohende Gefahr durch einen Hackerangriff. Dabei können elektronisch gesteuerte Systeme lahmgelegt werden, was zu einem erheblichen Sachschaden führt.


Gut zu wissen ist, dass Akkus als Fahrzeugteil in der Kaskoversicherung in der Regel eingeschlossen sind, selbst wenn Sie keine ausgewiesene Elektroauto-Kasko ist. Zur Sicherheit sollten Sie das aber bei Ihrem Tarif noch einmal überprüfen, denn der Akku ist das Herzstück des Fahrzeugs und zählt mit zu den teuersten Komponenten.

 

In E-Autotarifen sollten außerdem Schäden an der Ladestation oder dem Kabel im Versicherungsschutz inbegriffen sein. Lesen Sie sich also die Leistungsbedingungen der Versicherungsanbieter genau durch und lassen Sie sich beraten.

Was kostet ein Elektroauto in der Versicherung?

Vergleich zu einer gewöhnlichen Autoversicherung

Die Versicherung eines elektrisch betriebenen Autos ist in der Regel ähnlich teuer, wie für einen Benziner oder Diesel. Normalerweise spielt die Antriebstechnik eines Autos keine Rolle.

Die Beitragshöhe wird durch andere Faktoren berechnet: Schadenfreiheitsrabatt und Regionalklasse des Wagens sowie die jährliche Fahrleistung, aber auch individuelle Eigenschaften, die auf eine hohe oder niedrige Risikobereitschaft beim Fahren schließen lassen. Das kann zum Beispiel die Angehörigkeit einer bestimmten Berufsgruppe sein.

Genau wie beim Verbrenner können Sie einmal jährlich die Autoversicherung wechseln. Wer geschickt ist, nutzt die Chance und fragt bei seiner Versicherung nach einem günstigeren Tarif. Hierbei kann man eine ordentliche Summe sparen.

Ist es möglich, den Schadensfreiheitsrabatt von seinem Verbrenner auf ein E-Auto mitzunehmen?

Für jedes unfallfreie Jahr werden Sie von Ihrer Autoversicherung belohnt. Dafür stehen die Schadensfreiheitsklassen. Über die Jahre steigen Sie langsam in den SF-Klassen auf und erhalten dadurch einen immer größeren werdenden Rabatt auf Ihre Versicherungsprämie.

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