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Windkraft –
die wichtigste Energiequelle Deutschlands

An vielen Orten in Deutschland drehen sich Tag und Nacht die Flügel industrieller Windkraftanlagen. 2019 produzierten 30.925 Windräder 132 TwH Strom. Windkraft ist somit nicht nur zum wichtigsten Baustein bei der Herstellung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien geworden, sondern die wichtigste Energiequelle überhaupt. Sie nimmt 24,4 % Anteil an der gesamten deutschen Stromproduktion und hat in 2019 erstmals die Braunkohle (102 TwH) abgehängt.

(Quelle: https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/)


Windkraft zu Wasser - Offshore

Offshore-Anlagen sind Windräder, die, in großen Windparks zusammengefasst, auf dem Meer installiert werden. Dort bläst kräftiger Wind und diese Anlagen sind sehr ertragreich. Sie liefern doppelt so viel Strom wie vergleichbare Windräder an Land. Große Elektrizitätshersteller setzen vielfach auf Offshore-Anlagen und der Ausbau geht stetig voran, wenn er in den letzten Jahren auch immer langsamer wurde.

Als Privatmensch können Sie natürlich keine Offshore-Anlage bauen. Aber Sie können sich mit einer Investition zumindest in diese Form der Windkraft einkaufen und so ein Stück vom Kuchen sichern.

Welche Windparks es in Deutschland zu See gibt, wo diese liegen und ob sich eine Privatanlage in Offshore-Windparks lohnt, lesen Sie bei uns.

Windkraftanlagen

Onshore-Anlagen - Spargellandschaft oder Gewinn für die Umwelt?

Windkraft zu Lande wird mit Onshore-Anlagen produziert. 29.456 industrielle Windräder drehten sich 2019 auf Deutschlands Wiesen und Hügel. Zusammengefasst in großen Windparks liefern Sie täglich Strom, ohne CO2-Emissionen zu verursachen.

Zu dieser mächtigen Anzahl an professionellen Windrädern kommen viele private Kleinanlagen, denn auch Sie als Hausbesitzer können ein Windrad installieren. Damit sich das jedoch lohnt, müssen einige Faktoren erfüllt sein. Wir erläutern Ihnen, welche Windräder es zu kaufen gibt und was Sie beachten müssen, wenn Sie Windkraft bei sich im Garten nutzen wollen.


Windkraft die Technik erklärt

Wie so ein Windrad in etwa funktioniert, das ist wahrscheinlich jedem, der im Physik-Unterricht aufgepasst hat, klar. Vereinfacht handelt es sich um einen überdimensionalen Fahrraddynamo, mit dessen Hilfe dem Wind die Energie entzogen wird.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich selbst ein Windrad zuzulegen, werden Sie jedoch schnell auf eine Vielzahl von technischen Begriffen und unterschiedlichen Varianten an Windkraft-Rädern stoßen. Da gibt es Dreiblattrotoren oder Windräder mit 2 Schaufeln, wie die Savonius-Rotoren. Man unterscheidet in Anlagen mit und ohne Getriebe. Manche Windräder besitzen eine automatische Windausrichtung, andere produzieren immer Strom, egal woher der Wind bläst.

Auch der Aufbau unterscheidet sich je nach Variante. Der Motor kann oben in der Gondel sitzen oder unten am Boden. Letzteres ist vor allem wichtig für den Platzbedarf, denn befindet sich die Technik ebenerdig, benötigen Sie dafür auch die entsprechende Fläche.

Wir erklären die Technik hinter der Windkraft.

Wenig CO2 aber dafür viel Lärm - ist Windkraft wirklich umweltfreundlich?

Bei jeder neuen Technik muss man sich auch die Nebenwirkungen ansehen. Bei Windkraft ist das in erster Linie die Lautstärke.

Industrielle Windräder sind im Betrieb sehr laut, wenn man direkt neben Ihnen steht. Etwa 70 dB produzieren Sie. Das ist vergleichbar mit einem Elektrorasenmäher oder einer Autobahn. Doch wenn man sich entfernt, nimmt der Schall schnell ab. In den Wohngebieten kommen nur noch maximal 40 dB an. Das ist so laut wie das Brummen eines Kühlschranks. Der Abstand vom Windpark zu einem Wohnhaus ist deswegen gesetzlich definiert, um die Anwohner zu schützen.

Wenn Sie sich nun eine eigene Windkraftanlage kaufen möchten, sind diese viel leiser als die großen Brüder, die man in der Landschaft stehen sieht. Im Schnitt werfen Sie 55 dB an Lärm-Emission in die Waagschale. Zusätzlich gibt es auch besonders geräuscharme Modelle für den Fall, dass Sie Ihre Anlage in unmittelbarer Nähe Ihres Hauses aufstellen wollen. Informieren Sie sich bei uns über besonders leise Windräder für den Hausgebrauch.

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Windkraft fürs Eigenheim


Lohnt sich Windkraft fürs Eigenheim?

In Fachkreisen wird Windkraft oft als Liebhaberei geführt. Eine ernst zu nehmende Quelle erneuerbarer Energien sind Kleinanlagen meistens nicht. Nur in Einzelfällen lohnt sich die Kleinanlage. Der Standort einer Windkraft-Anlage ist entscheidend für den Ertrag. Logisch ist, dass es windig sein muss, um überhaupt Strom zu produzieren. Zudem sollte die Anlage möglichst hoch installiert werden, denn je höher, desto stärker bläst der Wind. Ob der Wind bei Ihnen vor der Haustür ausreicht und ob sie die Windkraftanlage auf Ihrem Hausdach oder lieber im Garten aufstellen sollten das verraten wir Ihnen in unseren weiteren Artikeln.